Preise, Fördermöglichkeiten und eine ehrliche Beispielrechnung für Bestandsgebäude.
Kauriss GmbH · 01. September 2026 ·
Eine Wärmepumpe ist die zentrale Technologie der Wärmewende – doch die Kosten schrecken viele Eigentümer ab. Die gute Nachricht: Mit der KfW-Förderung schrumpft der Eigenanteil deutlich. Wir ordnen die Zahlen ein.
Was kostet eine Luft-Wasser-Wärmepumpe?
Für ein Einfamilienhaus liegen die Gesamtkosten inklusive Einbau typischerweise bei 18.000 bis 28.000 Euro. Erdwärmepumpen (Sole-Wasser) sind mit 25.000 bis 40.000 Euro teurer, arbeiten aber effizienter und benötigen weniger Strom.
Diese Posten stecken in den Kosten
Wärmepumpe selbst: ca. 8.000–15.000 €
Einbau, Anschlüsse und hydraulischer Abgleich: ca. 3.000–7.000 €
Gegebenenfalls Anpassung von Heizkörpern oder Fußbodenheizung
Über die KfW-Heizungsförderung (Programm 458) sind seit Juli 2026 bis zu 70 % Zuschuss möglich, bei niedrigem Haushaltseinkommen bis zu 80 % – gedeckelt auf 28.000 Euro förderfähige Kosten bei der ersten Wohneinheit.
Rechenbeispiel: 26.000 € Investition, 30 % Grundförderung + 16 % Klimageschwindigkeitsbonus = 46 % → 11.960 € Zuschuss → Eigenanteil rund 14.040 €. Mit Einkommensbonus sinkt der Eigenanteil weiter.
Wann lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau?
Entscheidend sind Heizlast und nötige Vorlauftemperatur. Häuser mit Heizkörpern oder Fußbodenheizung, die bereits teilweise gedämmt sind, eignen sich oft hervorragend. Bei unsanierten Altbauten empfehlen wir eine Heizlastberechnung und einen Sanierungsfahrplan, um Dämmung und Heizung sinnvoll zu kombinieren – jede verbesserte Gebäudehülle macht die Wärmepumpe kleiner und günstiger.
Wir prüfen, ob Ihr Gebäude wärmepumpentauglich ist. Vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch.